{"id":1208,"date":"2019-12-08T12:05:07","date_gmt":"2019-12-08T11:05:07","guid":{"rendered":"https:\/\/hinterdemnebel.de\/?p=1208"},"modified":"2020-01-05T17:47:55","modified_gmt":"2020-01-05T16:47:55","slug":"rechnungen-zu-elektromobilitaet-und-erneuerbaren-energien-interaktiv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinterdemnebel.de\/index.php\/2019\/12\/08\/rechnungen-zu-elektromobilitaet-und-erneuerbaren-energien-interaktiv\/","title":{"rendered":"Rechnungen zu Elektromobilit\u00e4t und erneuerbaren Energien [interaktiv]"},"content":{"rendered":"<p>Eine der zentralen Fragen der Elektromobilit\u00e4t ist: <strong>Wieviel mehr Strom werden wir in Deutschland pro Privatperson durch E-Mobilit\u00e4t ben\u00f6tigen?<\/strong><\/p>\n<p>Als Grundlage f\u00fcr die Berechnung musste ich mir erst einige Zahlen besorgen. Der Deutsche f\u00e4hrt t\u00e4glich 39 km, <a href=\"https:\/\/www.bmvi.de\/SharedDocs\/DE\/Artikel\/G\/mobilitaet-in-deutschland.html\">berichtet des Bundesverkehrsministerium f\u00fcr 2017<\/a>\u00a0(&#8222;Im Jahr 2017 legte jede Person mit 39\u00a0<abbr title=\"Kilometer\">km<\/abbr>\u00a0im Mittel einen Kilometer mehr zur\u00fcck als im Jahr 2008&#8243;). Der Leser kann jetzt entweder davon ausgehen, dass dies bedeuten soll, dass <em>ein<\/em> Deutscher\u00a0<em>im PKW\u00a0<\/em>t\u00e4glich durchschnittlich<em> 39 km<\/em> f\u00e4hrt, oder den folgenden Absatz lesen.<\/p>\n<h2>Wen es interessiert: Die Herleitung der 39 km im PKW pro Person und Tag<\/h2>\n<p>Es geht aus dem Text jedoch nicht hervor, ob diese Zahl sich nur auf den Individualverkehr per PKW bezieht. Fraglich ist dabei auch, ob bedacht wurde, dass im Schnitt mehr als eine Person pro Auto f\u00e4hrt. Daher habe ich mit weniger abstrahierten Zahlen eine Gegenrechnung gemacht. 2017 wurden 973,2 Milliarden km im &#8222;motorisierten Individualverkehr&#8220; zur\u00fcckgelegt (<a href=\"https:\/\/www.vda.de\/de\/themen\/wirtschaftspolitik-und-infrastruktur\/verkehr\/personenverkehr.html\">VDA<\/a>), wobei ich den kleinen Anteil an Zweir\u00e4dern vernachl\u00e4ssige. Das Kraftfahrtbundesamt z\u00e4hlt 47,1 Millionen PKW in Deutschland f\u00fcr das Jahr 2019 (<a href=\"https:\/\/www.kba.de\/DE\/Statistik\/Fahrzeuge\/Bestand\/bestand_node.html\">Quelle<\/a>). Damit legt ein PKW im Jahr durchschnittlich etwa\u00a0973.200.000.000 km \/ 47.100.000 Auto \u2248\u00a020662,42 km\/Auto zur\u00fcck. Das sind pro Tag\u00a020.662,42 km\/Auto \/ 365 Tage \u2248 56,61 km\/Auto\/Tag. Es mag zuerst erschrecken, dass dies keine 39 km sind, aber der entscheidende Schritt folgt: Der Deutsche Bundestag <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2018_03\/548536-548536\">berichtet<\/a>, dass &#8222;nur 1,46 Personen pro PKW unterwegs&#8220; seien. 56,61 km\/Auto\/Tag \/ 1,46 Personen\/Auto \u2248 38,78 km\/Person\/Tag.<\/p>\n<p>Schade, dass man sich die Berechnung so \u00fcberlegen muss und die zugrunde liegenden Zahlen nicht nah beieinander findet. Dadurch wird das Endergebnis von 39 Kilometern pro Person und Tag im Zweifelsfall schwer nachvollziehbar. Dabei muss man au\u00dferdem selber daran denken, dass mehr als eine Person pro Fahrzeug fahren kann, sonst liegt man in der finalen Stromverbrauchsrechnung um fast 50 % daneben.<\/p>\n<h2>Der zus\u00e4tzliche Stromverbrauch<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/www.stromvergleich.de\/durchschnittlicher-stromverbrauch\">Eine Person ben\u00f6tigt pro Jahr 1770 kWh Strom f\u00fcr den Haushalt<\/a>. Wenn ein Haushalt ein E-Auto hat, soll es zu diesem Stromverbrauch beitragen. Als Beispiel ziehe ich den VW ID.3 heran, der mit einem 77-kWh-Akku 550 km weit kommen soll. Er ben\u00f6tigt also 0,14 kWh pro Kilometer. Basierend auf den offiziellen rund 39 Kilometern\/Person\/Tag werden also 0,14 kWh\/km * 365 Tage * 39 km\/Person\/Tag = 1992,9 kWh pro Jahr und Person ben\u00f6tigt. Die 1770 kWh j\u00e4hrlicher Stromverbrauch eines Haushaltes steigen somit um ca. 112,6 % auf rund 3763 kWh. Auf den ersten Blick ist das schockierend. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Deutschland insgesamt mehr als doppelt so viel Strom wie derzeit verbrauchen wird, was bei dem langsamen Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien die Lage einigerma\u00dfen hoffnungslos erscheinen lassen w\u00fcrde. Der Anteil privater Haushalte am Stromverbrauch<a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/daten\/energie\/stromverbrauch\"> betr\u00e4gt nur 129 von 520 TWh (Terawattstunden) im Jahr<\/a>\u00a0(Stand 2017).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/hinterdemnebel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/stromverbrauch_anteile.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1275\" src=\"https:\/\/hinterdemnebel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/stromverbrauch_anteile.png\" alt=\"\" width=\"1545\" height=\"775\" srcset=\"https:\/\/hinterdemnebel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/stromverbrauch_anteile.png 1545w, https:\/\/hinterdemnebel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/stromverbrauch_anteile-300x150.png 300w, https:\/\/hinterdemnebel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/stromverbrauch_anteile-768x385.png 768w, https:\/\/hinterdemnebel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/stromverbrauch_anteile-1024x514.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1545px) 100vw, 1545px\" \/><\/a><\/p>\n<p>129 TWh steigen also um 112,6 % auf etwa 274 TWh.<strong> Der gesamte Stromverbrauch steigt damit von 520 TWh auf 665 TWh, was etwa 27,9 % entspricht.<\/strong> Wir haben hier wohlgemerkt nur den Individualverkehr betrachtet. Es ist klar, dass wir langfristig von fossilen Energietr\u00e4gern abkehren m\u00fcssen, also m\u00fcssten auch s\u00e4mtliche Transporte in Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen auf Strom umgestellt werden. Die geplante Reduzierung des Gesamtstromverbrauchs auf 472 TWh halte ich f\u00fcr unrealistisch. Wenn die Elektrifizierung des kompletten Verkehrs in Gang kommt, werden wir f\u00fcr einige Jahre j\u00e4hrlich neue H\u00f6chstwerte erreichen. Das ist aber nicht dramatisch, denn wir ersetzen damit eine Energieform (Benzin, Diesel) durch eine effizientere. Zitat aus Wikipedia:<\/p>\n<blockquote><p>Mit der Energie 1\u00a0kWh kann man beispielsweise:<\/p>\n<ul>\n<li>Mit einem\u00a0Pkw\u00a0mit Verbrennungsmotor rund 1,7\u00a0km weit fahren (bei einem typischen Energiebedarf von 6 Liter Benzin bzw. 60\u00a0kWh pro 100\u00a0km)<\/li>\n<li>Mit einem\u00a0Elektroauto\u00a0rund 6,7\u00a0km weit fahren (bei einem typischen Energiebedarf von 15\u00a0kWh pro 100\u00a0km)<\/li>\n<\/ul>\n<\/blockquote>\n<p>(<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wattstunde\">Quelle<\/a>)<\/p>\n<p>Der Personenverkehr ist der Hauptverbraucher von Kraftstoffen, wobei dieser zum Gro\u00dfteil auf PKWs und Kombis entf\u00e4llt (siehe <a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/daten\/verkehr\/kraftstoffe\">Umweltbundesamt<\/a>). Der G\u00fcterverkehr ben\u00f6tigt weniger als halb so viel Kraftstoff wie der Personenverkehr. Dies bedeutet, dass mit der Elektrifizierung des Personenerkehrs schon mehr als zwei Drittel der Elektrifizierung des Verkehrs erledigt w\u00e4ren. Dieser Personenverkehr besteht\u00a0\u2013 besonders am Kraftstoffverbrauch gemessen\u00a0\u2013 fast ausschlie\u00dflich aus den Autos, die zu unseren Haushalten geh\u00f6ren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1283\" aria-describedby=\"caption-attachment-1283\" style=\"width: 1514px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/hinterdemnebel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/kraftstoffverbrauch-e1575796206526.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1283 size-full\" src=\"https:\/\/hinterdemnebel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/kraftstoffverbrauch-e1575796206526.png\" alt=\"\" width=\"1514\" height=\"494\" srcset=\"https:\/\/hinterdemnebel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/kraftstoffverbrauch-e1575796206526.png 1514w, https:\/\/hinterdemnebel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/kraftstoffverbrauch-e1575796206526-300x98.png 300w, https:\/\/hinterdemnebel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/kraftstoffverbrauch-e1575796206526-768x251.png 768w, https:\/\/hinterdemnebel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/kraftstoffverbrauch-e1575796206526-1024x334.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1514px) 100vw, 1514px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1283\" class=\"wp-caption-text\">(<a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/daten\/verkehr\/kraftstoffe\">Quelle<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Rechner zur Elektromobilit\u00e4t<\/h2>\n<p>Da Zahlen zu Verbrauch und Erzeugung ver\u00e4nderlich sind, habe ich die wesentlichen der oben aufgef\u00fchrten Rechnungen in Code gegossen und die folgende rudiment\u00e4re Oberfl\u00e4che daf\u00fcr gebastelt.<\/p>\n<table id=\"calculations\">\n<tbody>\n<tr>\n<th>Stromverbrauch\/Jahr\/Person<\/th>\n<td><input id=\"power_consumption_year_person\" min=\"0\" type=\"number\" value=\"1770\" \/><\/td>\n<td>kWh<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Kilometer\/Tag\/Person<\/th>\n<td><input id=\"distance_day_person\" min=\"0\" type=\"number\" value=\"39\" \/><\/td>\n<td>km<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>kWh\/km<\/th>\n<td><input id=\"kwh_km\" min=\"0\" step=\"0.001\" type=\"number\" value=\"0.14\" \/><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>E-Mobilit\u00e4tsquote PKW<\/th>\n<td><input id=\"ev_quota\" max=\"1\" min=\"0\" step=\"0.01\" type=\"number\" value=\"1.00\" \/><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\" colspan=\"3\"><strong>Ergebnisse<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Zus\u00e4tzlicher Stromverbrauch pro Person und Jahr<\/th>\n<td><span id=\"result_ev_power_consumption_person_year\">\u00a0<\/span><\/td>\n<td>kWh<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Stromverbrauch pro Person und Jahr<\/th>\n<td><span id=\"result_total_power_consumption_person_year\">\u00a0<\/span><\/td>\n<td>kWh<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Steigerung Stromverbrauch pro Person und Jahr<\/th>\n<td><span id=\"result_power_consumption_increase_person_year\">\u00a0<\/span><\/td>\n<td>%<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2>Wo kommt der Strom her?<\/h2>\n<p>Wie die obigen Rechnungen zeigen, werden wir durch volle E-Mobilit\u00e4t einen deutlichen, aber keinen katastrophalen Anstieg des Stromverbrauchs erleben. Die rund 28 % Anstieg durch Elektro-PKWs w\u00fcrden durch G\u00fcterverkehr und etwaige unber\u00fccksichtigte Posten grob gesch\u00e4tzt auf 42 % erh\u00f6ht. Eine Herausforderung ist dabei nicht nur die Gewinnung dieser Strommenge, sondern auch ihre umweltfreundliche Gewinnung.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/themen\/klima-energie\/erneuerbare-energien\/erneuerbare-energien-in-zahlen\">Das Umweltbundesamt berichtet<\/a>, dass der Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien von 36 % im Jahr 2017 auf 37,8 % im Jahr 2018 gestiegen ist. Das ist ein Anstieg von glatt 5 %. Bei dem Tempo w\u00fcrde es noch 20 Jahre dauern, bis 100 % erreicht sind (37,8 * 1,05<sup>20<\/sup> \u2248 100). Typischerweise verringern sich solche Anstiege jedoch mit der Zeit (Diminishing Returns bzw. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ertragsgesetz\">Ertragsgesetz<\/a>).<\/p>\n<p>Durch E-Mobilit\u00e4t versch\u00e4rft sich die Situation: Die 100 % habe ich ja aus dem aktuellen Stromverbrauch hochgerechnet, der in Deutschland noch realit\u00e4tsnah ohne den Stromverbrauch von E-Mobilit\u00e4t zu berechnen ist. Aufgrund des zus\u00e4tzlichen Strombedarfs muss der Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien noch mehr beschleunigt werden, um die 100 % in 20 Jahren (m\u00f6glichst noch schneller) zu erreichen.<\/p>\n<p>Erschwerend kommt hinzu, dass Deutschland aktuell 11,8 % seines Stromes aus Atomkraft bezieht. 2022 soll das letzte Atomkraftwerk in Deutschland abgeschaltet werden. Dieser Strom muss in Zukunft mittels erneuerbarer Energien gewonnen werden. Der Fl\u00e4chenbedarf daf\u00fcr ist enorm, wie die folgende Grafik aus dem <a href=\"https:\/\/diehumanisten.de\/vision\/themen\/kernenergie\/\"><em>Positionspapier Kernenergie<\/em><\/a> der Partei &#8222;Die Humanisten&#8220; zeigt:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/hinterdemnebel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Kernkraft-Wind-Solar.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1287\" src=\"https:\/\/hinterdemnebel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Kernkraft-Wind-Solar.jpg\" alt=\"\" width=\"744\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/hinterdemnebel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Kernkraft-Wind-Solar.jpg 1024w, https:\/\/hinterdemnebel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Kernkraft-Wind-Solar-300x202.jpg 300w, https:\/\/hinterdemnebel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Kernkraft-Wind-Solar-768x516.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 744px) 100vw, 744px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auch wenn so etwas pessimistisch stimmt, kommen zwei gro\u00dfe Studien zu dem Ergebnis, dass der Strombedarf zu 100 % durch erneuerbare Energien gedeckt werden kann:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/energywatchgroup.org\/wp-content\/uploads\/EWG_LUT_100RE_All_Sectors_Global_Report_2019.pdf\"><em>Global Energy System based on 100% renewable Energy<\/em><\/a> (finanziert von <em>Deutsche Bundesstiftung Umwelt<\/em>)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ise.fraunhofer.de\/content\/dam\/ise\/de\/documents\/publications\/studies\/studie-100-erneuerbare-energien-fuer-strom-und-waerme-in-deutschland.pdf\">100 % erneuerbare Energien f\u00fcr Strom und W\u00e4rme in Deutschland<\/a> (Fraunhofer-Institut f\u00fcr solare Energiesysteme, Eigenforschung)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Grundlast soll \u00fcbrigens durch Wasserkraft und Biomasse deckbar sein. Stromspeicher helfen zus\u00e4tzlich.<\/p>\n<h2>Aussicht<\/h2>\n<p>Die Kosten eines E-Autos \u00fcber 5 Jahre sind aktuell geringer als die eines Verbrenners (geringere Wartungskosten, geringere Betriebskosten), so dass sich bereits heute beim Neukauf das E-Auto lohnt. Es wird damit gerechnet, dass durch die sinkenden Preise der Akkus bereits im Jahr 2022 der Anschaffungspreis eines E-Autos geringer sein wird als der eines Verbrenners. Sp\u00e4testens dann wird das Interesse an E-Autos explodieren. Ich pers\u00f6nlich bin erfahrungsgem\u00e4\u00df etwas pessimistisch, was die Planungsf\u00e4higkeit und Voraussicht der Regierung angeht, insbesondere bei Infrastruktur. Deshalb rechne ich damit, dass die Lade-Infrastruktur v\u00f6llig unzureichend sein wird. Dies wird viele potentielle E-Auto-K\u00e4ufer abhalten. Deshalb schrieb ich von der Explosion des <em>Interesses<\/em>, nicht der <em>Nachfrage<\/em>, welche erst dann explodieren wird, wenn die Lade-Infrastruktur gegeben ist. In den <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article203986592\/Lange-Warteschlangen-An-Feiertagen-zeigt-sich-die-Kehrseite-von-Teslas-Erfolg.html\">USA<\/a> und in <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/mobilitaet\/2019-04\/elektroautos-oslo-ladestationen-schadstoffe-steuer-tesla-nachhaltigkeit\">Norwegen<\/a> gibt es etwas zu wenige Ladestationen, allerdings wird die Lage nicht dramatisch werden, falls die Politik bzw. Tesla schnell handelt. Tesla? Ja, denn Tesla beherrscht momentan den E-Auto-Markt und k\u00fcmmert sich selbst um den Ausbau seiner Ladestationen, die &#8222;Supercharger&#8220; genannt werden. Dass Tesla nun in Brandenburg eine Gigafactory baut, l\u00e4sst hoffen, dass die Firma sich rechtzeitig um den Bau von mehr Superchargern k\u00fcmmern wird. Diese k\u00f6nnen zwar nur von Tesla-Autos genutzt werden, aber damit wird ein gro\u00dfer Teil der E-Auto-Flotte abgedeckt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<style type=\"text\/css\"> #calculations th { text-align: left; } #calculations td { text-align: right; }<\/style>\n<p><script type=\"text\/javascript\">\n\/\/<!-- \nfunction round(number, places) { return (Math.round(number * Math.pow(10, places))\/Math.pow(10, places)).toFixed(places); } function recalc() { var distanceDayPerson; var distanceYearPerson; var powerConsumptionYearPerson; var kwhKm; var evQuota; var evPowConPersonYear; var totalPowConPersonYear; var powConIncreasePersonYear; try { distanceDayPerson = parseInt(document.getElementById('distance_day_person').value); powerConsumptionYearPerson = parseInt(document.getElementById('power_consumption_year_person').value); kwhKm = parseFloat(document.getElementById('kwh_km').value); evQuota = parseFloat(document.getElementById('ev_quota').value); distanceYearPerson = distanceDayPerson * 365; \/\/good enough. It won't be a leap year in about 3\/4 of cases.\nevPowConPersonYear = distanceYearPerson * kwhKm * evQuota; totalPowConPersonYear = powerConsumptionYearPerson + evPowConPersonYear; powConIncreasePersonYear = round(evPowConPersonYear \/ powerConsumptionYearPerson * 100, 2); document.getElementById('result_ev_power_consumption_person_year').innerText = round(evPowConPersonYear, 2); document.getElementById('result_total_power_consumption_person_year').innerText = round(totalPowConPersonYear, 2); document.getElementById('result_power_consumption_increase_person_year').innerText = powConIncreasePersonYear; } catch(e) { } } var inputs = document.querySelectorAll('#calculations input'); inputs.forEach(function (inp) { inp.addEventListener('change', recalc); inp.addEventListener('keyup', recalc); }); recalc();\n \/\/-->\n<\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine der zentralen Fragen der Elektromobilit\u00e4t ist: Wieviel mehr Strom werden wir in Deutschland pro Privatperson durch E-Mobilit\u00e4t ben\u00f6tigen? 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